WIEN-BERLIN. Hofgesellschaften DIGITAL

Wien – Berlin. Residenzstädte zweier fürstlicher Höfe und Forschungsgegenstand zweier Akademieprojekte, die sich in Wien am 21. April 2023 vorstellen. Unter dem Motto „Hofgesellschaften Digital“ werden die Forschungsportale „Praktiken der Monarchie“ zum preußischen Hof im 19. Jahrhundert und „The Viennese Court. A prosopographical Portal“ zum habsburgischen Hof von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts präsentiert. Beide Portale machen erstmals die Struktur und Organisation dieser bedeutenden europäischen Hofe ebenso wie sein Personal und dessen Tätigkeit in zwei interaktiven visionären Forschungsumgebungen sowohl Fachkolleg*innen als auch der breiteren Öffentlichkeit zugänglich. 

WAS WIRD AM WBH.Digital 23 GEBOTEN?

In Vorträgen geben die Projektteams aus Wien und Berlin facettenreiche Einblicke in die Entstehung, die inhaltlichen und digitalen Herausforderungen ebenso wie in die entwickelte Infrastruktur und deren Tools. Interaktive Stationen ermöglichen es jedem Interessierten, in den Forschungsportalen unmittelbar vor Ort selbständig oder durch einen Projektbeteiligten begleitet zu recherchieren.  

Neben Vorträgen und Hands-on-Angeboten wird es Informationsstände zu weiteren multidisziplinären digitalen Projekten zur Geschichte und Kultur der Habsburgermonarchie geben. Daneben finden Posterpräsentationen zu innovativen wissenschaftlichen Arbeiten von Nachwuchswissenschaftler*innen aus dem Bereich der Hofforschung statt. Mittels Büchertische werden weitere publizierte Arbeiten wissenschaftlicher Vereine wie auch Forscher*innen aus In- und Ausland präsentiert.   

WIE KANN TEILGENOMMEN WERDEN?

Alle Interessierte sind herzlich eingeladen, am 21. April 2023 zwischen 11 und 18 Uhr am ÖAW-Campus in Wien vorbeizukommen. Der Eintritt ist für alle Beteiligten frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

TEILNAHME von NACHWUCHSWISSENSCHAFTLER*INNEN:
CALL FOR POSTERS

Gesucht werden Projekte, die sich inhaltlich mit der Geschichte von Höfen und Hofgesellschaften im Europa der Frühen Neuzeit oder des 19. Jahrhunderts befassen und einen prosopographischen und/oder organisationsgeschichtlichen Fokus verfolgen. Projekte mit einem Fokus auf den Digital Humanities sind besonders willkommen.

Vorschläge für Posterpräsentationen können mit einem Abstract des Forschungsprojekts (max. 250 Wörter) und Kontaktangaben der Bewerber*innen (Name, Affiliation, E-Mail) bis zum 15.12.2022 sowohl an Dr. Annelie Große (annelie.grosse@bbaw.de) als auch an Dr. Marion Romberg (marion.romberg@oeaw.ac.at) eingereicht werden. Die ausgewählten Poster werden Ende Januar 2023 bekanntgegeben.